Kuala Kubu, Siedlung in Malaysia
Kuala Kubu Bharu ist ein Ort im Bundesstaat Selangor an den Hügeln der Titiwangsa-Bergkette, entstanden 1928 nach einer Flutkatastrophe. Die Stadt mischt alte Kolonialgebäude mit neuen Elementen und ist von grünen Hügeln, Flüssen und Wäldern umgeben, die Wanderwege und Wasserfälle bieten.
Der Ort entstand 1928 nach einer verheerenden Flut 1883, die die ursprüngliche Siedlung zerstörte und einer Legende nach durch das Töten eines heiligen weißen Krokodils verursacht wurde. Die Stadt wurde von Charles Reade geplant und war Malaysias erstes bewusst gestaltetes Stadtlayout mit Abschnitten für Geschäfte, Wohnungen und Behörden.
Der Ort trägt den Namen Kuala Kubu, abgeleitet von "Kubu", einem Wort für Festung in der Malay-Sprache, das seine historische Rolle widerspiegelt. Heute sieht man an den Straßen Wandmalereien, die lokale Legenden wie das Weiße Krokodil und traditionelle Gerichte zeigen, während Bewohner Festivals mit Musik, Tanz und Essständen feiern, die das Gemeinschaftsleben prägen.
Der Ort ist von Bussen und Taxis leicht zu erreichen und ermöglicht es Besuchern, die Gegend in eigenem Tempo zu erkunden. Viele kleine Geschäfte akzeptieren nur Bargeld, daher ist es ratsam, Kleingeld dabei zu haben.
Die Stadt ist UNESCO-Welterbe in der Kategorie Gartenstadt und wurde 1925 als Malaysias erstes bewusst gestaltetes Stadtlayout mit organisierten Bezirken geplant. Dieser frühe Planungsansatz machte sie zu einem Vorbild für städtebauliche Entwicklung in der Region.
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