Putra-Moschee, Rosa Granitmoschee in Putrajaya, Malaysia
Die Putra-Moschee ist eine Moschee in Putrajaya, Malaysia, die durch ihre rosafarbene Fassade aus Granit und eine große Kuppel auffällt. Der Bau verbindet persische und moderne Elemente mit islamischen Formen und steht an einem künstlichen See, dessen Wasser bis an die Außenmauern reicht.
Der Bau wurde Ende der neunziger Jahre fertiggestellt, als Putrajaya zur neuen Verwaltungshauptstadt Malaysias wurde. Heute gehört das Gebäude zu den wichtigsten religiösen Anlagen im Land und zieht Gläubige sowie Besucher aus aller Welt an.
Der Name stammt vom ersten malaysischen Premierminister Tunku Abdul Rahman Putra Al-Haj, dessen Andenken die Moschee bewahrt. Besucher betreten den Betsaal oft barfuß über kühlen Marmor und erleben dabei die Stille, die durch die hohen Bögen und das gedämpfte Licht entsteht.
Besucher sollten schulterbedeckende und kniebedeckende Kleidung tragen, beim Eingang stehen oft Umhänge zur Verfügung. Die Anlage öffnet außerhalb der Gebetszeiten für Besucher und ist von der Putrajaya-Brücke aus gut sichtbar.
Die zentrale Kuppel ruht auf zwölf tragenden Pfeilern, die an die zwölf Stämme Israels erinnern und eine symbolische Verbindung zwischen den abrahamitischen Religionen schaffen. Das Minarett besitzt fünf Ebenen, die jeweils ein Gebot des Islam widerspiegeln und von außen an einem gestuften Turm ablesbar sind.
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