Villa Frontera, Dorf nahe dem Flughafen Chacalluta in Arica, Chile
Villa Frontera ist eine kleine Siedlung am nördlichen Ufer des Flusses Lluta und bildet die letzte chilenische Küstengemeinde vor der peruanischen Grenze. Der Ort verfügt über ein bedeutendes Lager- und Gewerbegebiet in der Nähe des Grenzbereichs.
Das Dorf entwickelte sich zwischen Anfang der 2000er Jahre und 2017 erheblich, wobei sich die Einwohnerzahl mehr als verdoppelte. Dieser Wachstum war direkt mit der zunehmenden Bedeutung der grenzüberschreitenden Handelsaktivitäten verbunden.
Der Ortsname bezieht sich auf die geografische Lage als nördlichste chilenische Siedlung, wobei "Frontera" ihre Bedeutung als Grenzgemeinde widerspiegelt. Die täglichen Aktivitäten der Bewohner werden stark von der Nähe zur peruanischen Grenze geprägt.
Das Dorf liegt an wichtigen Verkehrsstrecken, darunter die Route 5, die Panamericana und die westliche Ende der Route 11. Diese Verbindungen machen es leicht zu erreichen, wenn man in die Region reist.
Eine ehemalige Eisenbahnlinie der Tacna-Arica-Bahn verlief durch das Dorf, obwohl hier nie eine Bahnstation gebaut wurde. Der Personenverkehr auf dieser Strecke wurde 2012 eingestellt.
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