Antofagasta, Hafenstadt und Bergbauzentrum im Norden Chiles
Antofagasta erstreckt sich entlang der Pazifikküste am Rand der Atacama-Wüste und zeigt ein rechtwinkliges Straßennetz zwischen Meer und Gebirgsketten. Die Hafenanlage liegt am nördlichen Stadtrand und ermöglicht den Export von Mineralien aus den nahen Tagebaugebieten ins Landesinnere.
Die Siedlung entstand 1868 als bolivianischer Handelsposten und wechselte 1879 nach Kämpfen im Pazifikkrieg unter chilenische Kontrolle. Kupferfunde in den umliegenden Bergen verwandelten den Ort in eine Hafenstadt für Mineralexporte.
Der Name stammt vom Volk der Antofagastas und erinnert an frühe Küstensiedlungen in dieser Gegend. Arbeiter aus den Minenregionen besuchen die Stadt regelmäßig für Einkäufe und medizinische Versorgung, während Hafenarbeiter Container und Mineralien verladen.
Der Flughafen Andrés Sabella Gálvez liegt etwa 25 km südlich der Stadt und bietet mehrere tägliche Verbindungen nach Santiago. Küstennebel kann morgens die Sicht einschränken, während nachmittags oft trockener Wind vom Landesinneren weht.
Die Region liefert über die Hälfte der chilenischen Kupferproduktion und Besucher sehen oft lange Güterzüge mit Mineralien zum Hafen fahren. Manche Fahrzeuge tragen noch Beschriftungen in mehreren Sprachen wegen internationaler Bergbaugesellschaften.
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