Moquegua, Regionalhauptstadt im südlichen Peru.
Moquegua ist eine Regionalhauptstadt im südlichen Peru, die im Tal des Flusses Moquegua zwischen den Anden und der Wüstenküste liegt. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Hügel, wobei das historische Zentrum um einen breiten Hauptplatz mit schattigen Bäumen und niedrigen Kolonialgebäuden gruppiert ist.
Die Gegend war vor der spanischen Eroberung von den Kulturen Wari und Tiwanaku bewohnt, deren Ruinen noch in der Umgebung sichtbar sind. Spanische Siedler gründeten im 16. Jahrhundert die heutige Stadt und entwickelten Weinanbau und Landwirtschaft im Tal.
Die Bewohner legen weiterhin Wein an und pflegen die Tradition des Piscobrennens, das in den kleinen Bodegas der Stadt noch sichtbar ist. An Sonntagen versammeln sich Familien auf dem Hauptplatz, und in den Straßen verkaufen Händler frische Früchte aus der Umgebung und lokales Gebäck.
Das Stadtzentrum ist kompakt und zu Fuß erreichbar, wobei die meisten Attraktionen innerhalb weniger Blocks um den Hauptplatz gruppiert sind. Die Morgen- und Abendstunden bieten die angenehmsten Temperaturen für Spaziergänge durch die Stadt und den Besuch nahegelegener Weinberge.
Der Hauptplatz zeigt einen Brunnen aus dem 19. Jahrhundert, der von Gustave Eiffel entworfen wurde, der auch den berühmten Turm in Paris schuf. Das Wasser fließt durch mehrere Becken aus Gusseisen, die von Europa nach Peru verschifft wurden.
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