Fernandina, Vulkaninsel im Galapagos-Archipel, Ecuador
Fernandina Island ist ein vulkanisches Eiland im Galápagos-Archipel und bildet den westlichsten Punkt dieser pazifischen Inselgruppe. Die Landmasse besteht aus Lavagestein und wird von einem aktiven Vulkan geprägt, dessen Kegel sich deutlich über das Meeresufer erhebt.
Die Insel wurde 1684 von britischen Piraten auf Navigationskarten eingetragen und erhielt den Namen eines englischen Seefahrers. Später erhielt sie einen neuen Namen zu Ehren des spanischen Königshauses, das die frühe Erforschung des Archipels förderte.
Der Name Fernandina wurde gewählt, um an König Ferdinand von Spanien zu erinnern und die spanische Verbindung zu diesem abgelegenen Archipel zu würdigen. Besucher treffen heute auf eine Insel, die von ihrer vulkanischen Natur geprägt ist und wo die Tierwelt in ihren natürlichen Lebensräumen gedeiht.
Die Insel ist nur mit autorisierten Führungen zu besuchen, da sie ein geschütztes Naturgebiet darstellt. Besucher landen normalerweise an einem festgelegten Küstenplatz und erkunden die Gegend zu Fuß unter Aufsicht von erfahrenen Guides.
Der zentrale Vulkan kollabierte 1968 dramatisch und ließ seinen Kraterboden erheblich absinken. Dieser geologische Vorfall ist sichtbar, wenn man die Landformation vom Meer aus betrachtet und die veränderte Topografie erkennt.
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