Pampa Galeras – Barbara D'Achille, Schutzgebiet im Departamento Ayacucho, Peru.
Pampa Galeras – Barbara D'Achille ist ein Schutzgebiet im Departement Ayacucho in Peru, das sich über 6500 Hektar Hochlandebenen und sanfte Hügel erstreckt. Die Landschaft besteht aus natürlichen Ichu-Grasweiden und kleinen Wäldern mit Qishuar-Bäumen.
Die Reserva wurde am 18. Mai 1967 auf Betreiben des Ingenieurs Flavio Bazán Peralta während der Regierung von Fernando Belaúnde Terry zum Schutz der Vikunja gegründet. Sie ist nach Barbara D'Achille benannt, einer lettischen Naturschützerin, die 1989 von Terroristen des Leuchtenden Pfads ermordet wurde. Der Schutz begann mit Parkwächtern und Patrouillen, und die Vikunja-Population erreichte in 15 Jahren 52.000 Tiere.
Das jährliche Chaccu-Fest am 24. Juni bringt Familien aus den umliegenden Dörfern zusammen, die mit alten Techniken Vikunjas treiben und scheren. Die Zeremonie folgt Regeln, die schon vor den Inkas bestanden, und verbindet Respekt vor dem Tier mit gemeinschaftlicher Arbeit.
Das Reservat liegt zwischen 3.800 und 5.000 Metern Höhe in der Puna-Ökoregion, daher ist Akklimatisierung vor dem Gang durch das Grasland ratsam. Die 6.500 geschützten Hektar sind von einer Einflusszone von über 60.000 Hektar umgeben, die den Bauernschaften von Lucanas gehört, deren geschulte Mitglieder gegen Wilderei patrouillieren.
Die Reserva ist nach Barbara D'Achille benannt, einer lettischen Naturschützerin, die 1989 vom Leuchtenden Pfad ermordet wurde. Ihr Kerngebiet umfasst 6500 Hektar, während ihre Einflusszone mehr als 60 000 Hektar umfasst und im Besitz von Bauerngemeinschaften von Lucanas ist.
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