Ayacucho, Verwaltungsregion im südlichen Zentral-Peru
Das Departamento de Ayacucho ist eine Verwaltungsregion im zentralen Süden Perus, die sich über Andenterrain vom Hochland bis zu tiefer liegenden Tälern erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen kargen Berghängen, grünen Flusstälern und kleinen Ortschaften, die sich an steile Abhänge schmiegen.
Während der Kolonialzeit diente die Gegend als strategischer Knotenpunkt zwischen Küste und Hochland. Nach der Unabhängigkeit erlebte die Region wiederholt politische Unruhen, die bis ins späte 20. Jahrhundert anhielten.
Die Bewohner sprechen überwiegend Quechua, eine Sprache, die im Alltag auf Märkten und in den Dörfern lebendig bleibt. Viele Familien tragen noch traditionelle Kleidung und pflegen Webtraditionen, die man bei Festen und religiösen Feiern beobachten kann.
Reisende sollten sich auf wechselndes Wetter einstellen, da die Höhenunterschiede zu plötzlichen Temperaturschwankungen führen können. Viele Straßen sind unbefestigt und nach Regenfällen schwer passierbar, daher empfiehlt sich eine flexible Planung.
In abgelegenen Tälern findet man noch Reste alter Bewässerungssysteme, die schon vor Jahrhunderten angelegt wurden. Manche dieser Kanäle versorgen bis heute kleine Felder mit Wasser aus Bergquellen.
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