Santuario Histórico de la Pampa de Ayacucho, Historisches Heiligtum nahe Quinua, Peru.
Das Schutzgebiet Pampas de Ayacucho erstreckt sich über eine weite Hochebene südöstlich der Stadt Ayacucho, nahe dem Dorf Quinua. Die Landschaft besteht aus offenen Grasfeldern, die von sanften Hügeln umgeben sind, mit einem großen Obelisken aus weißem Marmor als zentralem Punkt.
Hier kämpften am 9. Dezember 1824 die Unabhängigkeitsarmee unter General Sucre und die spanischen Royalisten in der letzten großen Schlacht auf südamerikanischem Boden. Der Sieg der Patrioten beendete die koloniale Herrschaft Spaniens über Peru und öffnete den Weg zur Freiheit für die Andenländer.
Der Name Ayacucho bedeutet in Quechua ‚Ecke der Toten' und erinnert an die Gefallenen dieser entscheidenden Schlacht. Lokale Gemeinschaften kommen jedes Jahr am 9. Dezember hierher, um den Tag der Befreiung mit Militärparaden, traditioneller Musik und öffentlichen Zeremonien zu begehen.
Das Gelände liegt auf etwa 3400 Metern Höhe, daher ist es ratsam, sich langsam zu bewegen und viel Wasser mitzunehmen. Die Anfahrt von Ayacucho dauert etwa eine Stunde über gut ausgebaute Straßen, die Wege rund um das Denkmal sind flach und leicht begehbar.
Unter den Grasfeldern liegen Reste von Wari-Siedlungen, einer Zivilisation, die hier zwischen dem 6. und 10. Jahrhundert lebte. Einige Keramikscherben und Grundmauern sind noch sichtbar und verbinden die präkolumbische Vergangenheit mit dem Schauplatz der Unabhängigkeit.
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