Museo de la Memoria "Para que no se repita", Museum der Erinnerung im Bezirk Ayacucho, Peru.
Das Museum zeigt vier Ausstellungsräume mit Fotografien, Gemälden und Objekten aus Perus Kampf gegen den Terrorismus zwischen 1980 und 2000. Die Sammlungen umfassen lebensgroße Skulpturen und Artefakte, die verschiedene Aspekte dieser Periode dokumentieren.
Das Museum wurde 2006 von der Nationalen Vereinigung der Familien von Entfuehrten, Verhafteten und Verschwundenen Perus gegründet. Diese Organisation entstand als Reaktion auf die Konflikte, die Zehntausende von Menschen betrafen.
Der Name des Museums bedeutet auf Spanisch 'Erinnerung damit sich das nicht wiederholt'. Die Besucher sehen Werke, die von Angehörigen von Vermissten geschaffen wurden, darunter traditionelle peruanische Retablos und Keramiken, die persönliche Geschichten erzählen.
Das Museum befindet sich im Zentrum von Ayacucho und ist von Montag bis Freitag geöffnet. Besucher sollten planen, mehrere Stunden einzuplanen, um die Ausstellungen angemessen zu erkunden.
Einer der Ausstellungsräume zeigt eine detaillierte Rekonstruktion einer Folterkammer mit lebensgroßen Figuren, die den Besuchern einen direkten Einblick in diese dunkle Periode ermöglicht. Diese Installation ist eine der stärksten und nachdenklich stimmendsten Ausstellungen des Museums.
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