Scheich-Zayid-Moschee, Religiöser Komplex in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate
Die Sheikh-Zayed-Moschee ist ein großer religiöser Komplex im Herzen von Abu Dhabi, der Elemente aus der Mogul-, osmanischen und maurischen Architektur vereint. Die Anlage umfasst vier Minarette von je etwa 107 Metern Höhe, weitläufige Innenhöfe und mehrere Gebetshallen mit Kronleuchtern aus Kristall.
Der Bau begann 1996 auf Initiative von Scheich Zayed bin Sultan Al Nahyan und wurde 2007 abgeschlossen. Die Eröffnung markierte den Beginn eines neuen Kapitels für zeitgenössische islamische Architektur in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Die weißen Oberflächen des Moscheekomplexes verändern ihr Erscheinungsbild mit dem Tageslicht und erscheinen nach Sonnenuntergang durch ein spezielles Beleuchtungssystem in sanften Farben. Besucher können die vergoldeten Verzierungen an den Säulen und die floralen Mosaike betrachten, die heute als Symbol der Gastfreundschaft in den Emiraten gelten.
Der Zugang ist täglich möglich, allerdings ist der Freitagvormittag für Freitagsgebete reserviert. Besucher sollten schlichte Kleidung tragen, die Schultern und Knie bedeckt, und Frauen erhalten am Eingang ein traditionelles Gewand, falls nötig.
Im Hauptgebetsraum hängen sieben große Kronleuchter, von denen der größte rund 10 Meter Durchmesser hat und mit tausenden Kristallen verziert ist. Die Teppiche in den Gebetshallen wurden von Hand geknüpft und gehören zu den größten zusammenhängenden Textilien dieser Art weltweit.
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