Golf von Oman, Bucht zwischen Iran und Arabischer Halbinsel
Der Golf von Oman ist eine 560 Kilometer lange Meeresbucht zwischen dem Nahen Osten und der Arabischen Halbinsel, die das Arabische Meer mit der Straße von Hormuz verbindet. Die Wassertiefe reicht stellenweise über 3.700 Meter und bildet einen natürlichen Durchgang für Meeresströmungen und Schiffsverkehr.
Die Seewege des Golfs von Oman verbinden seit der Antike östliche und westliche Zivilisationen und ermöglichen den Handel.
Die Fischergemeinden an den Küsten des Iran und Oman pflegen traditionelle Seefahrtspraktiken mit hölzernen Dhaus.
Hafenstädte wie Maskat, Sohar, Tschabahar und Jask liegen entlang der Küste und sind Anlaufpunkte für Frachtschiffe und Handelsrouten. Das Wasser bleibt das ganze Jahr über warm und ermöglicht durchgehende Schifffahrt.
Sommermonsunwinde führen hier zu Auftriebszonen, die nährstoffreiches Tiefenwasser an die Oberfläche bringen. Diese Strömungen schaffen Nahrungsgrundlagen für Fischbestände und Meeressäuger entlang der Küste.
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