Pandschschir, Gebirgsprovinz im Nordosten Afghanistans
Panjshir ist eine Bergprovinz in Nordostafghanistan, die sich durch tiefe Täler und hohe Gipfel auszeichnet. Das Gebiet wird von Flüssen durchzogen und bietet eine raue, zerklüftete Landschaft mit zerstreuten Siedlungen.
Die Region war im 20. Jahrhundert Schauplatz großer Konflikte und widerstand sowjetischem Einmarsch sowie Taliban-Kontrolle. Sie erhielt 2004 den Status einer eigenen Provinz nach Jahren bewaffneter Widerstände.
Die Bevölkerung spricht Dari und bewahrt Handwerkstraditionen, die man in den Dörfern beobachten kann. Besucher sehen traditionelle Architektur und die Lebensweise, die sich über Jahrhunderte kaum verändert hat.
Der Zugang erfolgt durch Bergpässe und Flusstäler, was die Reise anspruchsvoll macht. Besucher sollten sich auf schwierige Bedingungen und begrenzte Infrastruktur vorbereiten.
Das Gebiet beherbergt Smaragd- und Silbervorkommen, die seit langem Teil der lokalen Wirtschaft sind. Diese Mineralien wurden traditionell abgebaut, spielen aber heute eine begrenzte Rolle für die Entwicklung.
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