Noshak, Berggipfel im Wakhan-Korridor, Afghanistan.
Der Noshaq ist ein Berg in der Hindu-Kush-Kette an der Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan und erhebt sich auf etwa 7.500 Meter Höhe. Das Gebirge prägt die Landschaft der Wakhan-Region mit steilen Hängen, Felsgrat und vergletscherten Zonen.
Der Noshaq wurde 1960 von einer japanischen Expedition unter der Leitung von Professor Yajiro Sakato durch die Westflanke erstmals bestiegen. Der Berg war lange Zeit für Bergsteiger unzugänglich, bis er in der modernen Ära für Expeditionen wieder geöffnet wurde.
Die Wiedereröffnung des Noshaq zeigt Afghanistans Engagement für die Erhaltung der Naturdenkmäler und die Entwicklung des Bergtourismus.
Bergsteiger sollten sich auf extreme Höhenlage und variable Wetterbedingungen vorbereiten und die beste Kletterzeit in den Sommermonaten nutzen. Der Zugang zur Region erfordert sorgfältige Planung, und Expeditionen sollten mit erfahrenen lokalen Führern und vollständiger hochwertiger Ausrüstung durchgeführt werden.
Zwei polnische Bergsteiger, Tadeusz Piotrowski und Andrzej Zawada, vollendeten im Februar 1973 die erste Winterbesteigung über 7.000 Meter weltweit auf diesem Berg. Dieses Ereignis war ein Wendepunkt in der Geschichte des Höhenbergsteigens und bewies, dass extreme Winterexpeditionen in solchen Höhen möglich sind.
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