Pyramide von Tirana, Kunstzentrum in Zentral-Tirana, Albanien
Die Pyramide von Tirana ist ein Kunstzentrum im Zentrum von Tirana, Albanien, mit einem markanten dreieckigen Betonkörper auf quadratischem Grundriss und einer Glasfassade. Mehrere bunte Würfelbauten umgeben die Hauptstruktur und erweitern die Nutzfläche für Bildungs- und Technologieprojekte.
Das Bauwerk entstand 1988 als Museum für den ehemaligen Machthaber Enver Hoxha, kurz vor dem Ende des kommunistischen Regimes. Während des Kosovo-Konflikts 1999 nutzte die NATO das Gebäude als Stützpunkt, später stand es lange leer und wurde ab 2018 renoviert.
Der Ursprung als Hoxha-Museum erklärt die dreieckige Bauweise und die frühere Marmorfassade, die später durch bunte Würfel ersetzt wurde. Heute besuchen Einheimische den Ort für Workshops und Bildungsprogramme, während Jugendliche auf den Außenflächen zusammenkommen.
Der Zugang erfolgt über die Außentreppen, die direkt auf die schrägen Betonwände führen und eine Aussichtsplattform auf der Spitze erreichen. Die Würfelbauten im Erdgeschoss beherbergen Räume für Technik- und Bildungsangebote, die tagsüber zugänglich sind.
Die Betonoberfläche wird regelmäßig von jungen Besuchern als Rutschbahn benutzt, was zu sichtbaren Spuren auf der Außenhaut führt. Die ursprüngliche Planung sah vor, das Denkmal abzureißen, doch öffentlicher Druck führte zur Umnutzung statt zum Abriss.
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