Tirana, Hauptstadt in den westlichen Balkanländern, Albanien.
Tirana ist die Hauptstadt Albaniens im Westen des Balkans und liegt in einem Tal, das von Bergen umgeben ist. Die Straßen verlaufen in breiten Achsen, gesäumt von Gebäuden in kräftigen Farben, während sich zwischen den Wohnvierteln mehrere öffentliche Grünanlagen erstrecken.
Eine kleine osmanische Siedlung aus dem frühen 17. Jahrhundert entwickelte sich über drei Jahrhunderte langsam, bis sie 1920 zur Hauptstadt des neu gegründeten Staates wurde. Während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts veränderte sich das Stadtbild grundlegend durch politische Umbrüche und den Übergang zu neuen Regierungsformen.
Einheimische treffen sich regelmäßig in den zahlreichen Cafés entlang des Boulevards, wo sich das gesellschaftliche Leben von morgens bis spät abends abspielt. Der große Basar und die umliegenden Straßen zeigen, wie Menschen noch immer auf traditionelle Weise einkaufen, während sie zwischen alten Handwerksläden und modernen Geschäften wechseln.
Ein regelmäßiger Busverkehr verbindet den Flughafen mit dem Zentrum, während man sich innerhalb der Stadt gut zu Fuß oder mit lokalen Minibussen fortbewegen kann. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen im zentralen Bereich nahe beieinander, sodass man längere Strecken meist vermeiden kann.
Die Stadt beherbergt eine außergewöhnlich hohe Anzahl von Bunkern aus der Zeit des Kalten Krieges, von denen einige mittlerweile zu Kunstgalerien und Ausstellungsräumen umfunktioniert wurden. Besucher können auch die großen bunten Wandmalereien an vielen Wohngebäuden entdecken, die nach 2000 entstanden sind und dem grauen Stadtbild neue Farbe verliehen haben.
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