Saranda, Küstenstadt im Süden Albaniens
Sarandë ist eine Küstenstadt im Süden Albaniens, die sich entlang der Bucht des Ionischen Meeres erstreckt, mit weißen Gebäuden, die an den Hängen aufsteigen und auf das Wasser blicken. Die Siedlung liegt gegenüber der Insel Korfu und verfügt über einen belebten Hafen, an dem Fähren anlegen und kleine Fischerboote zwischen den modernen Anlegestellen vertäut liegen.
Die Siedlung war in der Antike als Onchesmus bekannt und diente als Hafen, der Epirus mit Italien verband. Im 6. Jahrhundert erhielt der Ort seinen heutigen Namen vom Kloster der Vierzig Heiligen, dessen Ruinen noch auf dem Hügel über der Bucht zu sehen sind.
Der Name stammt vom Kloster der vierzig Märtyrer und lebt in der heutigen Küstenstadt weiter, wo Einheimische Meeresfrüchte in kleinen Restaurants direkt am Hafen zubereiten. Besucher erleben hier die Mischung aus albanischer und griechischer Lebensart bei Spaziergängen entlang der Uferpromenade und in den Gassen, die sich die Hänge hinaufziehen.
Fährverbindungen nach Korfu legen mehrmals täglich ab und bringen Reisende in weniger als einer Stunde auf die griechische Insel. Wer die Umgebung erkunden möchte, findet entlang der Küstenstraße Zugang zu nahegelegenen Stränden und archäologischen Stätten wie Butrint.
Die Überreste der Kirche des Klosters aus dem 6. Jahrhundert liegen auf einem Hügel östlich des Hafens und zeigen noch Teile von Mosaiken und Steinmauern. Trotz der Nähe zur Promenade besuchen nur wenige Reisende diese Ruinen, obwohl sie einen weiten Blick über die Bucht bieten.
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