Pelion, Alte befestigte Siedlung in Dassaretis, Albanien
Pelion ist eine antike befestigte Siedlung in der Bergregion Dassaretis im Südosten Albaniens. Die erhaltenen Mauerreste aus Trockenmauerwerk folgen dem Geländeverlauf und sicherten einst einen wichtigen Gebirgspass.
Die Siedlung entstand in einer Zeit, als illyrische Stämme und das Königreich Makedonien um die Kontrolle über die Bergpässe der Region kämpften. Im 4. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung wurde die Gegend in einen großen militärischen Konflikt hineingezogen, der die politischen Grenzen dauerhaft veränderte.
Der Name Pelion verweist auf die antike griechische Welt, und die Überreste zeigen eine Mischung aus illyrischen und mazedonischen Baustilen. Wer die Stätte besucht, kann an den Mauerstrukturen erkennen, wie verschiedene Völker diesen Bergpass gemeinsam nutzten und verteidigten.
Die Stätte liegt in unebenem Berggelände, daher sind festes Schuhwerk und gute körperliche Verfassung empfehlenswert. Da die genaue Lage der antiken Siedlung in der Forschung noch diskutiert wird, lohnt es sich, vor dem Besuch lokale Hinweise einzuholen.
Obwohl der Name Pelion an das bekannte Gebirge in Griechenland erinnert, handelt es sich hier um eine völlig andere Stätte in Albanien, was bei Forschern gelegentlich zu Verwechslungen geführt hat. Diese Namensgleichheit hat dazu beigetragen, dass die albanische Stätte in der allgemeinen archäologischen Literatur lange übersehen wurde.
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