Dschermuk, Bergkurstadt in der Region Wajoz Dsor, Armenien.
Jermuk ist eine Gebirgsstadt mit Mineralquellen, die sich auf etwa 2080 Metern Höhe inmitten von Bergen und Wäldern im südlichen Armenien erstreckt. Diese Quellen fließen natürlicherweise aus dem Untergrund und prägen das Aussehen und die Funktion des Ortes.
Das Dorf wurde erstmals im 13. Jahrhundert durch den Historiker Stepanos Orbelian dokumentiert, der es in seinen Schriften über die mittelalterliche Sisakan-Provinz erwähnte. Diese frühe Erwähnung zeigt, dass der Ort bereits in der Antike wegen seiner natürlichen Quellen bekannt war.
Die armenisch-apostolische Kirche prägt das Leben in Jermuk durch die Surp Gayane, ein modernes Gotteshaus, das der Gemeinde Raum zum Beten bietet.
Man kann Jermuk mit regelmäßigen Busverbindungen von Yerevan erreichen, wobei die Fahrt etwa 53 Kilometer bis zur Stadt dauert. Die beste Zeit zum Besuch ist der Sommer und Frühherbst, wenn das Wetter angenehm ist und die Straßen gut befahrbar sind.
Die Mineralquellen der Stadt treten in unterschiedlichen Temperaturen zu Tage, was von altersher Menschen anzog, die nach natürlichen Heilmitteln suchten. Noch heute wird das Wasser in modernen Anlagen gewonnen und für verschiedene Zwecke genutzt.
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