Jermuk Waterfall, Wasserfall in Vayots Dzor, Armenien.
Der Jermuk-Wasserfall stürzt über drei dom-förmige Felsstufen etwa 68 Meter in die Tiefe und bildet dabei einen weißen Wasserschleier vor der Berglandschaft. Die Struktur besteht aus übereinanderliegenden Stufen, die das Wasser in mehreren Abschnitten zu Tal leiten.
Der Wasserfall entspringt Quellen des Jermuk-Zuflusses und stürzt etwa 68 Meter über drei kuppelförmige Terrassen in den Arpa-Fluss. Am 14. August 2008 nahm ihn die armenische Regierung mit einem Beschluss über das staatliche Verzeichnis in die Liste der staatlichen Naturdenkmäler auf. Die umliegenden Thermalquellen, Dschermuk genannt, galten schon lange vor dem modernen Tourismus als heilkräftig, wovon verlassene Badebecken zeugen.
Der Name Jermuk stammt vom armenischen Wort für warme Quellen, und das heiße Mineralwasser, das den Wasserfall speist, dient seit alters her als Bade Wasser; verlassene Badebecken bei den Quellen sind noch zu sehen. Das Wasser wird als Mineralwasser Jermuk in Flaschen abgefüllt und verkauft.
Der Wasserfall liegt in der Stadt Jermuk, rund 200 km von Jerewan entfernt, wo der Jermuk-Zufluss in die Arpa mündet. Er ist ein staatliches Naturdenkmal, aufgenommen durch Regierungsbeschluss vom 14. August 2008. Das Wasser entspringt Quellen, die Wassermenge hängt daher von diesen ab.
Der Wasserfall entspringt Quellen und nicht einem einzigen Flusslauf und mündet über den rechten Nebenfluss Jermuk in die Arpa. Seit einem am 14. August 2008 gefassten Regierungsbeschluss zählt er zu den staatlichen Naturdenkmälern Armeniens.
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