Surb Sion Monastery, Herher, Kloster aus dem 8. Jahrhundert in Herher, Armenien
Das Kloster Surb Sion in Herher ist ein Komplex aus zwei Kirchen und einer Kapelle, die auf einer kleinen Felsklippe inmitten felsiger Schluchten nordostlich des Dorfes Herher stehen. Die Strukturen zeigen Merkmale armenischer Architektur und sind Teil eines groeren religiosen Komplexes mit Nebengebauden.
Das Kloster wurde im 8. Jahrhundert gegrundet und diente vom Mittelalter bis ins 14. Jahrhundert als Zentrum der Shahurnetsi-Fursten. In dieser Zeit erhielt es substantielle Spenden und spielte eine wichtige Rolle im geistlichen Leben der Region.
Der Ort ist reich an Chatschkars, armenischen Steinkreuzen, die vom 8. bis 17. Jahrhundert stammen und die Entwicklung der armenischen Steinmetzkunst zeigen. Diese Kreuze sind über das gesamte Gelande verteilt und erzahlen von Generationen religiosen Lebens an diesem Ort.
Das Kloster befindet sich auf einem Hugel mit Ausblick auf die umliegenden Gorges, daher ist festes Schuhwerk und Vorsicht beim Betreten empfohlen. Die Kirchen befinden sich derzeit in verschiedenen Erhaltungszustanden und Teile erfordern Strukturarbeiten.
1349 schuf ein Schreiber namens Vahan innerhalb der Mauern des Klosters eine Abschrift des Evangeliums. Diese Handschrift zeigt, dass der Ort eine wichtige Rolle in der armenischen Buchproduktion und im Wissensbewahrung spielte.
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