Taschir, Gemeinde in Armenien
Tashir ist eine kleine Stadt in der Region Lori im Norden Armeniens, die am Ufer eines Flusses liegt. Die Stadt hat breite, offene Straßen und ist etwa 42 Kilometer nördlich von Vanadzor gelegen, mit einer ruhigen, entspannten Ausstrahlung, die ihre Lage in den ebenen Gebieten widerspiegelt.
Der Ort wurde 1844 gegründet und ursprünglich Vorontsovka genannt, nach einem russischen Prinzen und General. Nach der sowjetischen Besetzung 1935 wurde die Stadt in Kalinino umbenannt, dann 1991 nach der armenischen Unabhängigkeit in Tashir zurückbenannt.
Der Name Tashir stammt aus alten armenischen Aufzeichnungen und bezieht sich auf eine historische Region, die einst in dieser Gegend existierte. Heute können Besucher sehen, wie die Einwohner ihre Traditionen bewahren, besonders beim jährlichen Käsefest, wo handwerkliche Fertigkeiten und lokale Produkte gefeiert werden.
Der Ort ist leicht über die Straße erreichbar, liegt aber in einer abgelegenen Region im Norden, daher ist eine gute Planung notwendig. Besucher sollten beachten, dass es ein kleines Dorf ist, daher sind große Einkaufszentren und moderne Einrichtungen nicht weit verbreitet.
Der Ort feiert jedes Jahr am 8. Oktober seinen Stadtfeiertag mit Musik, Essen und Geschichten, an dem sich Einwohner und Besucher versammeln. Besonders bekannt ist das jährliche Käsefest, bei dem Handwerker ihre traditionellen Käsesorten aus dem ganzen Land zur Schau stellen.
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