Kloster Kirants, Kulturerbe-Kloster in der Provinz Tavush, Armenien
Das Kirants-Kloster ist ein religiöses Gebäudekomplex in der Provinz Tavush in Armenien, das auf einem Hügel über dem Fluss Kunen liegt. Das Ensemble besteht aus zwei Kirchen mit unterschiedlichen Grundrissen: eine kleine einschiffige Basilika und eine größere Hallenkirche mit Kuppel.
Das Kloster wurde im 13. Jahrhundert unter der Herrschaft von Avag Zakarian gegründet und entwickelte sich zu einem bedeutsamen Ort an Handelsrouten zwischen Georgien und Zentralarmenien. Die Wandmalereien aus den 1230er bis 1240er Jahren zeigen die künstlerische Aktivität während dieser Zeitspanne.
Das Kloster wurde von den Menschen der Region lange Zeit als spiritueller Ort genutzt und zeigt durch seine Architektur traditionelle armenische Bauweisen mit charakteristischen Steintechniken. Besucher können heute sehen, wie die Räume gestaltet sind und welche Bedeutung die Struktur für das religiöse Leben hatte.
Das Areal befindet sich etwa 3 Kilometer südwestlich von Kirants-Dorf und ist in einem waldigen Gebiet erreichbar, das körperliche Aktivität und Flächen erfordert. Besucher sollten mit rauer Landschaft und begrenzte Infrastruktur rechnen, daher ist angemessene Ausrüstung und Zeit für die Erkundung nötig.
Im Gegensatz zu vielen anderen armenischen religiösen Bauwerken nutzt dieses Kloster Ziegeln und Mörtel sowie Steine in Farbtönen von Milchig bis Gelb und Blau für seine Wände. Diese ungewöhnliche Materialmischung unterscheidet es deutlich von anderen Monumenten in der Region.
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