Lmbatavank, Kulturerbe-Kloster in Artik, Armenien.
Lmbatavank ist eine Klosterkirche auf einem Hügel südwestlich von Artik mit einem zentralisierten kreuzförmigen Grundriss, einem achteckigen Tambour und einer achteckigen Kegelkuppel. Die vier Arme haben Satteldächer, ein einziges Portal führt ins Innere, daneben ein Zugang zu einer Seitenkapelle. Außen finden sich kreisförmige Schildmuster und Rundbögen über einigen Fenstern.
Die architektonische Analyse datiert die Kirche ins 6. Jahrhundert, doch eine Inschrift belegt die Restaurierung der Kuppel im 10. Jahrhundert. Zwischen 1955 und 1956 wurde das Bauwerk teilweise renoviert, und Ausgrabungen 1960 legten den Vorplatz frei, wobei Chatschkare und ein bronzezeitliches Gräberfeld freigelegt wurden.
Die lokale Überlieferung erzählt, türkische Truppen hätten die Kirche mit einer Kanone beschossen, zweimal danebengezielt und dann eine Fehlzündung in den eigenen Reihen erlitten; der Kommandant beendete den Angriff, als er erfuhr, dass es eine Kirche war. Eine andere Geschichte handelt von einem Mann, der die Tür stahl und sie erst zurückbringen konnte, als er sie zurückgebracht hatte.
Das Kloster liegt 2 Kilometer südwestlich von Artik in der Shirak-Region auf erhöhter Position mit klaren Wegen zum Gelände. Der Ort ist tagsüber zugänglich und ermöglicht gute Bedingungen zum Erkunden und Fotografieren mit breiter Sicht auf die Umgebung.
Die lokale Überlieferung berichtet, türkische Truppen hätten zweimal mit einer Kanone auf die Kirche geschossen und verfehlt; der dritte Schuss versagte in der Nähe der Kanoniere, und der Kommandant beendete den Angriff, als er erkannte, dass es eine Kirche war. Eine andere Geschichte erzählt von einem Mann, der die Kirchentür stahl und sie nicht von seinem Rücken nehmen konnte, bis er sie zurückbrachte.
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