Ajtala Fotress, Mittelalterliche Festung in Akhtala, Armenien
Die Ajtala Festung ist eine mittelalterliche Befestigungsanlage auf erhöhtem Gelande in der Region Akhtala, errichtet aus blauen Basaltsteinen und Kalkmortel. Die Struktur liegt inmitten tiefer Schluchten, die das Gelande rings um die Mauern definieren.
Die Anlage wurde Ende des 10. Jahrhunderts von der Kyurikidendynastie erbaut und diente der Verteidigung nordwestlicher armenischer Regionen. Später, im 18. Jahrhundert, siedelten sich griechische Bergleute in der Nahe an und hinterliessen auf den Mauern Inschriften.
Die Kirche im Inneren der Anlage zeigt Wandmalereien aus dem Mittelalter, die armenische und byzantinische Kunsttraditionen verbinden. Besucher können diese Kunstwerke noch heute sehen und erkennen, wie beide Kulturen sich in den Darstellungen vermischten.
Der Ort ist das ganze Jahr uber zuganglich und bietet sich besonders wahrend der Wallfahrtsfeste von 20. bis 21. September an, wenn Besucher aus Armenien, Griechenland und Georgien eintreffen. Die Lage auf erhobtem Gelande erfordert etwas Geduld beim Klettern, aber belohnt mit weitreichenden Aussichten.
Besucher finden heute noch griechische Inschriften an den Mauern, die von den Bergleuten stammen, die hier lange nach der Grundung der Festung lebten. Diese Markierungen zeigen, wie Menschen aus verschiedenen Kulturen den Ort über Jahrhunderte hinweg nutzten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.