Akhtala monastery, Mittelalterliches Kloster und Festung in der Provinz Lori, Armenien.
Das Akhtala-Kloster ist eine mittelalterliche Kirchenanlage im Norden Armeniens, die auf einem Felsvorsprung über der Stadt Akhtala im Bezirk Lori errichtet wurde. Die Anlage umfasst eine große Hauptkirche, Befestigungsmauern, einen Turm und weitere Gebäude, die zusammen eine geschlossene Klosterstadt bilden.
Die Festungsanlage wurde im späten 10. Jahrhundert von den Kyurikiden gegründet, einem Herrschergeschlecht, das mit der Bagratuni-Dynastie verbunden war. Sie bauten auf Fundamenten aus der Bronze- und Eisenzeit, die an diesem Ort bereits existierten.
Die Hauptkirche des Klosters ist innen fast vollständig mit mittelalterlichen Fresken bedeckt, die armenische und byzantinische Maltraditionen verbinden. Wer die Kirche betritt, sieht figürliche Szenen an Wänden und Decken, die zu den am besten erhaltenen ihrer Art im Südkaukasus gehören.
Das Kloster liegt auf steilem Gelände, daher empfiehlt sich festes Schuhwerk beim Begehen der verschiedenen Ebenen und Treppen. Das Wetter kann auf dieser Höhe wechselhaft sein, weshalb man zusätzliche Kleidungsschichten einpacken sollte.
Der ursprüngliche Name des Ortes, Pghndzahank, bedeutet so viel wie Kupfermine und verweist auf Erzvorkommen, die hier einst abgebaut wurden. Der heutige Name Akhtala stammt aus dem Türkischen und spiegelt die wechselhafte Geschichte der Region wider.
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