Martiros Saryan Museum, Kunstmuseum in Jerewan, Armenien.
Das Martiros-Saryan-Haus-Museum ist ein Kunstmuseum in einem Wohngebäude in Jerewan, Armenien, in dem der Maler jahrzehntelang lebte und arbeitete. Das Haus beherbergt eine große Sammlung von Gemälden sowie persönliche Gegenstände und ein angeschlossenes Atelier.
Der armenische Maler Martiros Saryan zog 1932 in dieses Haus und lebte dort bis zu seinem Tod im Jahr 1972. Noch zu seinen Lebzeiten, im Jahr 1967, wurde das Haus in ein Museum umgewandelt, um sein Werk zu bewahren.
Das Haus zeigt Landschaften und Porträts von Saryan, die oft die Natur Armeniens, den Ararat und das Alltagsleben darstellen. Wer durch die Räume geht, bekommt ein Gefühl dafür, wie armenische Maler des 20. Jahrhunderts ihre Heimat sahen.
Das Museum befindet sich in einem Wohnviertel von Jerewan und ist gut zu Fuß zu erreichen. Es empfiehlt sich, an Wochentagen zu kommen, da es an Wochenenden mehr Besucher geben kann.
Saryan gründete das Museum selbst, noch zu Lebzeiten, und wählte persönlich aus, welche Werke und Gegenstände ausgestellt werden sollten. Das macht das Haus zu einem der wenigen Orte, an dem ein Künstler buchstäblich seine eigene Erinnerungsstätte eingerichtet hat.
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