Mezamor, Archäologische Stätte in der Provinz Armavir, Armenien
Der archäologische Komplex von Metsamor liegt auf einem Hügel und den umliegenden Flächen mit Resten einer befestigten Zitadel, Wohngebieten und mehreren Grabstätten. Die Ausgrabungen zeigen unterschiedliche Epochen menschlicher Besiedlung an diesem strategischen Ort.
Die Siedlung begann in der 4. Jahrtausendvlohes BCE und entwickelte sich besonders während der Spätbronze- und frühen Eisenzeit. Die Besiedlung setzte sich bis ins 17. Jahrhundert fort, wobei die frühen Epochen die wichtigsten Entwicklungen zeigen.
Der Ort zeigt Überreste von fünf Tempeln mit Lehmaltären, die zeigen, wie die Menschen hier ihre Götter verehrten. Diese Bauwerke liegen auf der südlichen Hanglage und geben Einblick in die religiösen Bräuche der antiken armenischen Bevölkerung.
Der angebundene Museum zeigt über 22.000 Funde aus Ausgrabungen und dokumentiert antike Metallarbeiten und Handwerkstechniken aus verschiedenen Epochen. Die Sammlung bietet einen guten Überblick über die lange Besiedlungsgeschichte des Ortes.
Armenisch-polnische Forschungsteams fanden unter den Ruinen ein intaktes Lager-Gefäß mit Resten von Nahrungsmitteln und eine Karneol-Halskette mit goldenen Perlen. Solche Funde sind selten und zeigen, welche persönlichen Gegenstände die Menschen hier besaßen und täglich trugen.
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