Karmir Blur, Archäologische Stätte im Bezirk Shengavit, Eriwan, Armenien
Karmir Blur ist eine archäologische Stätte in Jerewan, die Überreste einer antiken Urartäer-Stadt auf einem Hügel zeigt. Die Ruinen umfassen Festungsmauern, Tempel, Lagerräume und Wohngebäude aus dem ersten Jahrtausend vor Christus.
Eine lokale Herrscherfamilie gründete die Stadt im 7. Jahrhundert vor Christus als Verwaltungszentrum ihrer Region. Ein kriegerisches Volk zerstörte die Siedlung einige Generationen später vollständig.
Die Grabungsfunde zeigen, wie die Urartäer lebten, arbeiteten und ihre Gemeinschaft organisierten. Besucher können Spuren ihrer täglichen Aktivitäten in erhaltenen Werkzeugen, Waffen und Haushaltsgegenständen sehen.
Das Gelände liegt innerhalb der Stadtgrenzen von Jerewan und ist leicht erreichbar, mit gepflegten Wegen zwischen den Ruinen zum Erkunden. Informationstafeln und archäologische Exponate helfen Besuchern, die ausgegrabenen Strukturen und Funde zu verstehen.
Der Name bezieht sich auf die rötliche Färbung der Steinhügel, die entstanden ist, als das Feuer während der antiken Zerstörung die natürlichen Steine veränderte. Diese Verfärbung ist heute noch an vielen freiliegenden Steinen sichtbar.
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