Jukhtak Vank, Mittelalterliches Kloster im Dilijan-Nationalpark, Armenien.
Das Jukhtak-Kloster ist eine mittelalterliche Klosteranlage in Armenien, die aus zwei steinernen Kirchen besteht und von Wald umgeben ist. Die Kirche des Heiligen Grigor hat einen kreuzförmigen Grundriss mit eingestürztem Kuppeldach, während die Kirche der Heiligen Astvatsatsin etwas abseits auf einem Geländestreifen steht.
Das Kloster wurde zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert erbaut, und an der Kirche der Heiligen Astvatsatsin ist noch eine Inschrift aus dem Jahr 1201 erhalten. Die Anlage gehört zu einer Gruppe mittelalterlicher Kirchen, die in dieser Region Armeniens in derselben Epoche entstanden.
Auf dem Gelände stehen mehrere Chatschkare, traditionelle armenische Steinkreuze, die über das Gelände verteilt sind und typisch für die religiöse Bildhauerkunst des Mittelalters sind. Wer langsam durch die beiden Kirchen geht, kann die fein gemeißelten Muster aus nächster Nähe betrachten.
Das Kloster liegt außerhalb der Stadt und ist nach einem Fußweg durch bewaldetes Gelände vom Parkplatz aus erreichbar; festes Schuhwerk ist auf dem unebenen Boden empfehlenswert. Der Besuch lohnt sich am meisten an trockenen Tagen, da der Weg bei Regen rutschig werden kann.
Die Kirche des Heiligen Grigor steht auf einem weichen Felsuntergrund, der in den 1970er Jahren durch Metallträger gesichert werden musste, um das Fundament zu stabilisieren. Diese Eingriffe sind von außen sichtbar und zeigen, wie die Restauratoren mit den geologischen Besonderheiten des Geländes umgegangen sind.
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