Kloster Haghartsin, Mittelalterliches Kloster in Teghut, Armenien
Das Kloster Haghartsin ist ein mittelalterlicher Klosterkomplex in Teghut in Armenien, der zwischen hohen Bäumen und bewaldeten Hängen liegt. Der Komplex umfasst drei Kirchen, zwei Gavits, einen Speisesaal und mehrere Kapellen, die durch schmale Wege miteinander verbunden sind.
Gegründet im 10. Jahrhundert, erlebte das Kloster seine größte Bautätigkeit im 12. und 13. Jahrhundert unter der Leitung von Khachatur von Taron. In dieser Zeit entstanden die meisten heute sichtbaren Gebäude, bevor politische Umbrüche das klösterliche Leben veränderten.
Der Speisesaal aus dem Jahr 1248 zeigt armenische Steinmetzkunst mit religiösen und weltlichen Motiven an den Wänden. Die Mönche versammelten sich hier zum gemeinsamen Mahl unter gewölbten Decken, die noch heute die klösterliche Lebensweise jener Zeit widerspiegeln.
Das Kloster liegt etwa 18 Kilometer von Dilijan entfernt und ist durch regelmäßige Verbindungen vor allem im Frühling und Sommer zu erreichen. Die Wege zwischen den Gebäuden können uneben sein, daher sollte man festes Schuhwerk tragen und etwas Zeit für die Erkundung einplanen.
Lokale Aufzeichnungen erzählen, dass während der Weihezeremonie der Hauptkirche ein Adler über dem Gebäude kreiste. Dieser Moment gab dem Kloster seinen Namen, der in der armenischen Sprache tanzender Adler bedeutet.
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