Arpisee-Nationalpark, Nationalpark und Ramsar-Feuchtgebiet in der Provinz Shirak, Armenien.
Der Nationalpark Lake Arpi ist ein geschütztes Feuchtgebiet in der Provinz Shirak im Norden Armeniens, das auf einer Höhe von rund 2.025 Metern liegt und als Ramsar-Stätte anerkannt ist. Der See selbst ist von ausgedehnten Schilfflächen und Sumpfzonen umgeben, die allmählich in Wiesen und Steppenvegetation übergehen.
Der See wurde zwischen 1946 und 1950 durch den Bau des Arpi-Staudamms erheblich vergrößert, was sein heutiges Erscheinungsbild grundlegend geprägt hat. Der Schutzstatus als Nationalpark und Ramsar-Stätte wurde erst Jahrzehnte später verliehen, als die ökologische Bedeutung des Gebiets anerkannt wurde.
Der Park liegt in einer Region, in der Fischerei seit langer Zeit Teil des Alltags ist, und die umliegenden Dörfer pflegen diese Tradition bis heute. Die Nähe zum Wasser prägt den Rhythmus des Lebens in den Gemeinden rund um den See.
In den nahe gelegenen Ortschaften Ghazanchi und Mets Sepasar gibt es Besucher-Informationsstellen, die einen guten Ausgangspunkt für die Erkundung des Parks bieten. Im Park stehen ausgewiesene Campingplätze zur Verfügung, was das Gebiet auch für Übernachtungsaufenthalte zugänglich macht.
Der Park beherbergt eine der weltweit größten Brutkolonien der Armenischen Möwe, die jede Saison in großer Zahl am See zusammenkommen. Diese Konzentration macht den Standort zu einem Referenzpunkt für den Schutz dieser Art.
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