Gallery of Aslamazyan sisters, Kunstmuseum und biografische Galerie im Kumayri-Viertel, Gyumri, Armenien.
Die Galerie der Schwestern Aslamazyan ist in einem restaurierten Kaufmannshaus aus den 1880er Jahren nahe dem Zentrum von Gyumri untergebracht und zeigt etwa 600 Originalwerke auf zwei Ausstellungsebenen. Die Sammlung umfasst Gemälde, Keramiken und Grafiken, die in mehreren Räumen angeordnet sind.
Das Haus war ursprünglich Wohnraum und Werkstatt wohlhabender Kaufleute im 19. Jahrhundert, bevor es später als Kunstgalerie umgestaltet wurde. Nach dem Erdbeben von 1988 diente es vorübergehend als Notunterkunft, bevor es seine Funktion als Kunstmuseum wiederaufnahm.
Die Schwestern schufen Werke, die von ihren Reisen nach Indien, Japan und Europa geprägt sind, und zeigten darin Stile und Techniken aus verschiedenen Kulturen. Besucher können heute sehen, wie sich diese internationalen Einflüsse in Malerei, Keramik und Grafiken widerspiegeln.
Das Museum kann zu Fuß vom Zentrum Gyumris erreicht werden, und Führungen werden in Armenisch, Englisch und Russisch angeboten. Der Besuch dauert etwa eine Stunde, und die Räume sind in einem restaurierten historischen Haus untergebracht, das mehrere Treppen hat.
Das Museum ist das einzige in Armenien, das ausschließlich weibliche Künstler würdigt, und Besucher können in einem Außengarten in Workshops Keramik selbst herstellen. Diese praktische Kunstaktivität unterscheidet sich deutlich von typischen Museumsbesuchen.
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