Kalahari, Halbtrockene Savanne im südlichen Botswana und Namibia.
Die Kalahari ist ein halbtrockenes Savannengebiet in Botswana und Namibia, das sich über rote Sandfelder, Grasflächen und verstreutes Buschwerk erstreckt. Weite Teile bestehen aus flachen Pfannen mit Sanddünen und einzelnen Bäumen wie Akazien und Kameldorn.
Archäologische Funde zeigen, dass das Klima hier zwischen 30.000 und 11.000 Jahren vor heute feuchter und kühler war. Danach wurde die Region allmählich trockener und wandelte sich in die heutige Savannenlandschaft.
Heute leben im Gebiet noch San-Gemeinschaften, die in der Trockenzeit Pflanzenwurzeln ausgraben und Methoden nutzen, um daraus Wasser zu gewinnen. Besucher können bei organisierten Treffen ihren traditionellen Umgang mit der kargen Landschaft beobachten und mehr über pflanzliche Heilmittel erfahren.
Die Temperaturen schwanken stark: An Sommertagen kann das Thermometer über 45 Grad Celsius erreichen, während es im Winter nachts unter minus 15 Grad fällt. Wasser und Schutz vor Sonne oder Kälte sind bei jedem Besuch wichtig.
Das Gebiet enthält mehr zusammenhängende Sandflächen als jede andere Wüste der Erde. Trotz der geringen Niederschläge leben hier Antilopen, Löwen und Geparden, die ihre Feuchtigkeit hauptsächlich aus Beutetieren beziehen.
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