Provinz Uíge, Verwaltungsprovinz im Nordwesten Angolas
Uíge ist eine Provinz im Nordwesten Angolas mit bergiger Landschaft und fruchtbaren Tälern. Das Gebiet umfasst sechzehn Gemeinden, darunter Alto Cauale, Ambuila und Maquela do Zombo.
Vom Mittelalter bis zur Ankunft portugiesischer Kolonisatoren war dieses Gebiet das Zentrum des Kongoreiches, das für Metallverarbeitung bekannt war. Die Region erlebte später tiefgreifende Veränderungen durch die Kolonialherrschaft.
Die Bevölkerung spricht hauptsächlich Kikongo und pflegt traditionelle Lebensweisen, die seit Generationen an die ländliche Landschaft gebunden sind. Besucher bemerken handwerkliche Fähigkeiten und landwirtschaftliche Praktiken, die noch heute sichtbar sind.
Besucher erreichen die Region über den Flughafen Uíge mit regelmäßigen Verbindungen zur Hauptstadt Luanda. Die Anreise sollte im Voraus geplant werden, da die Infrastruktur begrenzt ist.
In den 1950er Jahren entwickelte sich die Region zum wichtigsten Kaffeeproduzenten Angolas und transformierte sich von einem bescheidenen Marktgebiet. Diese landwirtschaftliche Spezialisierung prägt die lokale Wirtschaft bis heute.
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