Provinz Cunene, Verwaltungsprovinz im südlichen Angola
Cunene ist eine Provinz in Südangola, die sich über ein großes Plateau- und Savannnenland erstreckt. Der Cunene-Fluss bildet die natürliche Grenze zu Namibia und trennt die beiden Länder.
Die Provinz erlebte während des Ersten Weltkriegs zwischen 1914 und 1915 Territorialkonflikte mit einer vorübergehenden deutschen Besatzung. Diese Periode prägte die regionalen Grenzen und politischen Strukturen nachhaltig.
Die Ovambo-Bevölkerung prägt das Leben in der Gegend durch ihre Viehzucht und traditionelle Praktiken, die seit Generationen weitergegeben werden. Diese Lebensweise ist in den dörflichen Gemeinden und auf den Weideflächen sichtbar.
Die Region ist in sechs Verwaltungsbezirke unterteilt, wobei Ondjiva als Verwaltungszentrum dient. Besucher werden feststellen, dass die meisten Dörfer über lange Distanzen verteilt sind und Reisen Zeit erfordert.
Die Bevölkerung lebt überwiegend in ländlichen Gebieten, wo traditionelle Weidewirtschaft das Landschaftsbild bestimmt. Diese hohe rurale Konzentration macht die Provinz zu einer der am wenigsten urbanisierten Regionen des Landes.
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