Saint Peter of the Bar Fortress, Portugiesische Militärfestung in Luanda, Angola.
Die Fortaleza de São Pedro da Barra de Luanda steht auf dem früheren Morro de Cassandama, heute im Viertel Angola Quiluanje, unmittelbar an der felsigen Küste. Die lange, niedrige Mauer aus graubraunen rechteckigen Blöcken ist von einer Reihe kleiner quadratischer Öffnungen durchbrochen; in der Mitte erhebt sich ein flach gedeckter Steinbau. Der Grundriss ist ein unregelmäßiges, fast quadratisches Vieleck mit je einem halben Bastion an jeder Seite und unterschiedlich dicken Mauern.
Zunächst war der Ort eine Artilleriebatterie, die die Niederländische Westindien-Kompanie während ihrer Herrschaft über Luanda von 1641 bis 1648 in die Küstenfelsen schlug. Nach der Rückeroberung der Stadt durch Salvador Correia de Sá e Benevides befahl König Afonso VI. 1663, die Hafenverteidigung zu verstärken; der Stadtrat von Luanda wählte Cassandama für eine neue Festung, die 1703 begonnen und ganz von der Stadt bezahlt wurde. Später diente sie als Sklavendepot und ab dem 19. Jahrhundert bis ins frühe 20. als Gefängnis; 1942-1943 wurde sie von Hauptmann Durão Paias restauriert.
Der Name der Festung verweist auf den heiligen Petrus und ihre Lage an der Barre, der Hafeneinfahrt. Sie diente als Sklavendepot für Gefangene auf dem Weg nach Amerika; ihre Ruinen wurden durch Provinzdekret Nr. 1057 vom 9. September 1932 zum Nationaldenkmal erklärt. Sie ist Staatseigentum und untersteht dem Verteidigungs- und dem Kulturministerium.
Das Gelände ist zu Fuß erreichbar und bietet Aussichtspunkte auf die Stadt und den Hafen von oben. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Untergrund uneben ist und es wenig Schatten gibt.
Begonnen wurde die Festung nicht von den Portugiesen, sondern von der Niederländischen Westindien-Kompanie, die während ihrer Besetzung Luandas 1641 bis 1648 eine Artilleriebatterie in die Felsen am Meer schlug. Nach der Rückeroberung durch Salvador Correia de Sá e Benevides wählte der Stadtrat 1703 Cassandama für eine neue Festung, die die Stadt vollständig bezahlte.
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