Luanda bullring, Sportstätte in Angola
Die Luanda-Stierkampfanlage ist ein großes Oval mit Sitzplätzen für etwa 20.000 Zuschauer, das während der Kolonialzeit erbaut wurde, um Stierkämpfe auszutragen. Die Struktur besteht aus Betonkonstruktionen und einfachen Tribünen, die das Kampffeld umgeben.
Das Areal entstand während der portugiesischen Kolonialherrschaft als Zentrum für Stierkampfveranstaltungen, ein Sport, den die Portugiesen nach Angola brachten. Nach der Unabhängigkeit 1975 verbot die angolanische Regierung die Corrida als Symbol der kolonialen Vergangenheit und nutzte den Ort fortan für Konzerte und Kulturveranstaltungen.
Der Stierkampfplatz war ein Ort, wo sich die Gemeinde versammelte und Traditionen teilte, die von portugiesischen Kolonisatoren gebracht worden waren. Nach der Unabhängigkeit 1975 wandelte sich seine Bedeutung, und er wurde zum Veranstaltungsort für Konzerte und Musikfestivals, wo afrikanische Künstler auftraten.
Der Eingang zum Gelände ist schwer zu finden und versteckt sich hinter einem rostigen Eisentor, wobei die Treppen mit Müll bedeckt sind und der Ort vernachlässigt wirkt. Besucher sollten sich bewusst sein, dass die Infrastruktur begrenzt ist und die Gegend derzeit Wohnraum für Menschen bietet, die dort Zuflucht gesucht haben.
Ein afrikanischer Stierkämpfer namens Chibanga aus Mosambik wurde in Luanda berühmt, weil er gegen die Norm verstieß und eine Zeit lang die Dominanz portugiesischer Kämpfer durchbrach. Sein Erfolg zeigte, wie die Arena lokale Identität schuf und Menschen zusammenbrachte, unabhängig von kolonialen Grenzen.
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