Wallis und Futuna, Französisches Überseeterritorium im Südpazifik, Frankreich
Wallis und Futuna ist eine französische Überseegebietskörperschaft im südlichen Pazifik, bestehend aus zwei Inselgruppen die etwa 230 Kilometer voneinander entfernt liegen. Die größere Insel Wallis wird von einem Riff umgeben, während Futuna und die kleine unbewohnte Nachbarinsel Alofi steilere vulkanische Landschaften aufweisen.
Europäische Seefahrer erreichten die Inseln erstmals im frühen 17. Jahrhundert, doch die Bewohner blieben weitgehend unabhängig bis zur Ankunft katholischer Missionare in den 1830er Jahren. Die Häuptlinge der Inseln baten Frankreich in den 1880er Jahren um Schutz und die Gebiete wurden in den 1960er Jahren zu einer französischen Gebietskörperschaft.
Die Bewohner nutzen täglich das Meer zum Fischen und Sammeln von Meeresfrüchten, Tätigkeiten die tief in der lokalen Lebensweise verwurzelt sind. Kirchliche Feste und Zeremonien spielen eine zentrale Rolle im Gemeinschaftsleben, wobei sich katholische Traditionen mit polynesischen Bräuchen vermischen.
Die Hauptsiedlung Mata-Utu auf der Insel Wallis bietet grundlegende Einrichtungen wie Geschäfte, eine Poststelle und ein kleines Krankenhaus. Ein einfacher Flughafen verbindet die Inseln mit Neukaledonien und Fidschi, während Futuna mit Wallis durch regelmäßige Fährverbindungen erreichbar ist.
Nur etwa fünfzehn Autos sind auf Futuna registriert, sodass die meisten Bewohner zu Fuß gehen oder Fahrräder nutzen. Die Insel Alofi wurde einst bewohnt, doch kriegerische Überfälle im 19. Jahrhundert führten zu ihrer dauerhaften Aufgabe.
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