Alofaaga Blowholes, Natürliche Geysirformation im Dorf Taga, Savai'i Insel, Samoa.
Die Alofaaga Blaslöcher sind ein natürliches Küstenphänomen auf der Insel Savai'i in Samoa, bei dem Meerwasser durch unterirdische Lavaröhren fließt und durch Öffnungen im Fels nach oben gedrückt wird. Entlang der Klippe befinden sich mehrere solcher Öffnungen, durch die das Wasser je nach Seegang mit unterschiedlicher Kraft hinausschießt.
Die unterirdischen Lavaröhren entstanden vor Tausenden von Jahren, als vulkanische Aktivität auf Savai'i riesige Tunnelsysteme unter den Küstenklippen formte. Das Meer erodierte diese Durchgänge im Laufe der Zeit, bis die heutigen Öffnungen an der Oberfläche entstanden.
Die Bewohner des nahegelegenen Dorfes Taga betrachten die Blaslöcher als Teil ihrer Küstenlandschaft und empfangen Besucher direkt am Gelände. Es ist üblich, dass Einheimische Kokosnüsse mitbringen, um sie in die Öffnungen zu werfen und die Kraft des Wassers zu zeigen.
Die Klippe ist uneben und nass, daher sind feste Schuhe empfehlenswert, da das Wasser beim Herausschießen weit spritzen kann. Die Wasserstrahlen sind bei rauem Seegang am stärksten, also lohnt sich ein Besuch nach stürmischem Wetter besonders.
Kokosnüsse, die von Einheimischen in die Öffnungen geworfen werden, schießen manchmal höher in die Luft als die Wasserstrahlen selbst. Dies zeigt auf überraschende Weise, wie stark der Druck in den unterirdischen Röhren ist.
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