O Le Pupu-Puʿe National Park, Nationalpark auf der Insel Upolu, Samoa.
Der O Le Pupu-Puʿe Nationalpark reicht vom Mount Fito, mit 1.100 m der höchste Berg Upolus, bis zu den Le Pupu-Lavaklippen an der Südküste. Seine 5.019 Hektar umfassen Bergwald, Täler, Sümpfe, das O Le Pupu-Lavafeld und Küstenvegetation. Eine etwa vierstündige Wanderung führt zur Peapea-Lavaröhrenhöhle, und die Togitogiga-Wasserfälle liegen im Park.
Der O Le Pupu-Puʿe Nationalpark wurde 1978 auf Grundlage des National Parks and Reserves Act von 1974 eingerichtet und umfasste zunächst 2.800 Hektar. Er wurde auf 4.234 Hektar erweitert und wuchs 2008 durch die Eingliederung eines angrenzenden Forstprojekts und des Togitogiga Recreational Reserve auf 5.019 Hektar an. Die Verwaltung ging 1989 von der Forstdivision an die Abteilung für Land, Vermessung und Umwelt und 2005 an das Ministerium für natürliche Ressourcen und Umwelt über.
Die Quellen übersetzen den Namen mit „The Cliffs-Mountain“: Le Pupu bezeichnet die Küstenklippen aus Lavagestein, Puʿe den Berg Puʿe (rund 800 m) auf dem zentralen Grat Upolus. Der Park reicht vom Mount Fito, mit 1.100 m der höchste Berg Upolus, bis zu diesen Klippen von Le Pupu.
Der beste Zugang ist über die südliche Küstenstraße mit lokalen Bussen oder Taxis, wobei Touren mit einem Führer sehr empfohlen werden. Die meisten Besucher sollten früh am Tag ankommen, da die Wanderungen zu den Höhlen und den Aussichtspunkten mehrere Stunden dauern können.
Die Peapea-Lavaröhre liegt laut der italienischsprachigen Quelle etwa vier Gehstunden von den Ausgangspunkten der Parkwege entfernt. Zum Park gehört auch das 2008 eingegliederte Erholungsreservat Togitogiga mit seinen Wasserfällen. 2018 wurden Überreste einer Pazifikboa gefunden, die Schlange selbst ist dort aber nicht bestätigt.
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