Raiatea, Heilige Insel der Gesellschaftsinseln, Französisch-Polynesien.
Raiatea ist eine Insel in der Leeward-Gruppe mit einer bergigen Landschaft, die von Mount Tefatoaiti mit 1017 Metern überragt wird. Die Küstenlinien sind von dichtem Dschungel umgeben, und das Innere ist über den Apoomau-Fluss zugänglich, der in die Faaroa-Bucht fließt.
Die Insel wurde 1769 vom britischen Forscher James Cook dokumentiert und war lange Zeit ein Zentrum polynesischer Kulturen. Frankreich etablierte seine Kontrolle über die Region 1880 durch einen provisorischen Schutzvertrag.
Der Tempel Taputapuatea war über Jahrhunderte ein Ort der Verehrung und zog Pilger aus dem gesamten Pazifik an. Heute können Besucher die Steinkonstruktionen und ihre Bedeutung für die polynesischen Kulturen erkennen.
Das Erkunden der Insel ist am besten mit einem Boot möglich, da viele Strände und Buchten vom Wasser aus leichter erreichbar sind. Gute Wanderwege führen auch ins Landesinnere, wo die Vegetation dicht und die Wege manchmal rutschig sind.
Die Tiare Apetahi-Blume wächst nur auf dem Berg Temehani und öffnet ihre weißen Blütenblätter bei Sonnenaufgang mit einem charakteristischen Duft. Diese seltene Pflanze ist ein wichtiges Symbol für die Flora der Insel und kann kaum anderswo auf der Welt gefunden werden.
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