Nikumaroro, Korallenatoll in den Phönixinseln, Kiribati.
Nikumaroro ist ein Korallenatoll im Zentrum der Phoenix-Inseln. Das Atoll erstreckt sich über eine schmale, gekrümmte Form und schließt eine flache Lagune ein, die von durchgehenden Riffsäumen umgeben ist.
Großbritannien richtete hier Ende der 1930er-Jahre eine Kolonie innerhalb des Phoenix-Siedlungsprojekts ein und brachte Familien von anderen Inseln hierher. Die Bewohner verließen das Atoll 1963, als die Vorräte sanken und die neugegründete Republik Kiribati die abgelegenen Außenposten aufgab.
Der Name Nikumaroro stammt aus der gilbertesischen Folklore über Nei Manganibuka, eine Göttin, die der lokalen Bevölkerung Navigationstechniken beibrachte.
Nur autorisierte Expeditionen erreichen das Atoll, meist über Charterboote aus Fidschi, da es keine reguläre Verbindung gibt. Ein Ankerplatz im Nordwesten bietet einen schmalen Zugang zur Küste, doch hohe Brandung erschwert oft die Landung.
Teams durchsuchten das Gelände mehrmals nach möglichen Hinweisen auf den Verbleib einer berühmten Pilotin, deren Flugzeug 1937 im Pazifik verschwand. Metallstücke, ein Schuhsohle und Knochen wurden gefunden und später untersucht, obwohl keine endgültige Schlussfolgerung bestätigt wurde.
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