Isla Magdalena, Insel in der Region Aysén, Chile.
Die Isla Magdalena erstreckt sich über rund 2 462 Quadratkilometer und zeichnet sich durch zerklüftetes Gelände, tiefe Schluchten und Küstenbuchten aus, die zahlreiche marine und terrestrische Arten in diesem geschützten Naturgebiet beherbergen.
Die Insel wurde in den 1960er-Jahren zum Waldreservat erklärt und am 11. Juli 1983 offiziell zum Schutzgebiet, wobei 2018 weitere Erweiterungen zur Erhaltung der Biodiversität durch chilenische Naturschutzorganisationen durchgeführt wurden.
Lokale Fischergemeinden, darunter Puerto Gaviota, sind historisch von der Kabeljauwirtschaft abhängig und pflegen maritime Traditionen, die eng mit dem Leben und dem Erbe Patagoniens in dieser abgelegenen südchilenischen Region verbunden sind.
Der Zugang zur Isla Magdalena erfolgt hauptsächlich per Boot von Puerto Cisnes oder Puerto Puyuhuapi aus, und Besucher sollten sich auf abgelegene Bedingungen mit begrenzten Einrichtungen und wechselhaften Wetterverhältnissen das ganze Jahr über vorbereiten.
Die Insel beherbergt den Südlichen Flussotter, regional als Huillín bekannt, eine bedrohte Art, was sie zu einem zentralen Standort für Naturschutzbemühungen zum Schutz dieses seltenen südamerikanischen Wassersäugetiers macht.
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