La Unión, Milchproduktionszentrum in der Region Los Ríos, Chile
La Unión ist eine Stadt in der Region Los Ríos im Süden Chiles, die sich zwischen landwirtschaftlichen Flächen und westlichen bewaldeten Bergen erstreckt. Das Gemeindegebiet umfasst im westlichen Bereich den Nationalpark Alerce Costero mit geschützten Waldgebieten.
Die Stadt wurde 1821 während der Verwaltung von Bernardo O'Higgins gegründet, um die Kontrolle über die südlich von Valdivia gelegenen Zentraltalgebiete zu sichern. Diese Gründung war Teil der frühen Konsolidierung der chilenischen Autorität in der Region.
Der Name La Unión stammt vom Zusammenfluss der Flüsse Llollelhue und Radimadi, wobei die mapudungische Sprache eine alternative Bedeutung bietet. Die Stadt trug diesen Namen, um die Verbindung zwischen zwei Flussläufen zu symbolisieren.
Beim Besuch sollte man beachten, dass der Ort zwar ländlich geprägt ist, aber gute Verbindungen zu nahe gelegenen größeren Städten hat. Der Zugang zum Nationalpark im Westen wird am besten mit eigenem Transport oder lokalen Führern durchführt.
Bis 2001 war die Stadt Wohnzentrum für Arbeiter der Kohlebergbau-Minen von Catamutún, was die frühe industrielle Entwicklung der Gegend prägte. Nach der Schließung dieser Minen verlagerte sich die wirtschaftliche Grundlage der Stadt allmählich auf Landwirtschaft und Forstwirtschaft.
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