Doña Sebastiana, Insel im Chacao-Kanal, Los Lagos Region, Chile
Doña Sebastiana ist eine längliche Insel im Chacao-Kanal mit einer Länge von etwa 3 Kilometern und einer Breite von etwa 1 Kilometer. Die Ostseite fällt steil ab, während die Nordküste mit sandigen Buchten und Stränden sanfter zum Wasser übergeht.
Die Insel war im frühen 20. Jahrhundert mit etwa 60 Bewohnern bevölkert und erlebte danach einen allmählichen Bevölkerungsrückgang. Der letzte ständige Bewohner verstarb 2012, wodurch eine lange Geschichte der menschlichen Siedlung auf diesem Ort endete.
Die Mapuche-Iafkenche-Menschen aus Carelmapu verbinden ihre Geschichte und ihre tägliche Erfahrung eng mit diesem Ort und den umliegenden Gewässern. Für sie ist die Insel Teil eines größeren Territoriums, das seit Generationen eine bedeutende Rolle in ihrem Leben spielt.
Besucher können an zwei Stellen landen: einer geschützten Bucht auf der Südseite oder den Sandstränden auf der Nordseite der Insel. Je nach Wetter und Jahreszeit können diese Zugang-Punkte unterschiedlich zugänglich sein.
Das Wasser um die Insel herum ist voller Meerestiere: Seelöwen aus Südamerika, Elefantenrobben, Blauwale und zwei Pinguinarten schwimmen und jagen dort. Diese reiche Tierwelt macht die Insel für Naturbeobachter zu einem besonderen Ort.
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