Fuerte de San Carlos, Ancud, Spanische Kolonialfestung in Ancud, Chile
Die Festung von San Carlos ist eine spanische Kolonialanlage in Ancud mit quadratischem Grundriss, vier Wehrtürmen und sieben Kanonen, die auf die Bucht ausgerichtet sind. Die Pulverkammer aus Backstein und Stein zeigt die Bauweisen der Zeit und macht die Struktur auch heute noch erkennbar.
Die Festung wurde zwischen 1768 und 1771 unter Gouverneur Carlos de Berenger errichtet, um Handelsrouten vor Piraten und fremden Mächten zu schützen. Sie markierte den Beginn der spanischen Besiedlung Ancuds und war ein wichtiger strategischer Punkt für die Kontrolle der Region.
Die Festung war der Gründungsort von Ancud und prägt bis heute das Verständnis der Stadt für ihre koloniale Vergangenheit. Besucher können hier sehen, wie die Spanier die Siedlung strategisch anlegten und welche Rolle dieser Ort in der lokalen Identität spielt.
Das Fort liegt auf der Halbinsel Punta de Tecque im Nordwesten Ancuds und ist von der Straße aus einsehbar mit guten Aussichtspunkten auf die Bucht. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege über das Gelände führen und stellenweise uneben sind.
Unter der Vegetation verbergen sich archäologische Überreste wie Mauern, Bastionen und ein Graben, die den historischen Aufzeichnungen entsprechen. Diese versteckten Strukturen geben Einblick in das Ausmaß der ursprünglichen Befestigung und ihre ursprüngliche Ausdehnung.
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