Nahuel Huapi, Gletschersee in der Provinz Río Negro, Argentinien
Der Nahuel Huapi erstreckt sich über 530 Quadratkilometer mit zahlreichen Armen, Halbinseln und Inseln zwischen schneebedeckten Andengipfeln auf 768 Metern Höhe. Seine verzweigten Ufer bilden geschützte Buchten und exponierte Landzungen entlang der waldreichen Küste.
Das Gebiet wurde 1903 Argentiniens erster Nationalpark, nachdem der Entdecker Perito Moreno sein Land spendete, um Schutzgebiete im nördlichen Patagonien zu schaffen. Diese Schenkung legte den Grundstein für das heutige System von Naturschutzgebieten in der Region.
Der Name stammt aus der Mapudungun-Sprache und bedeutet Insel des Pumas, was das indigene Erbe dieser patagonischen Region über Generationen hinweg widerspiegelt. Besucher sehen heute diese Verbindung in den Namen der umliegenden Berge und Buchten.
Das Wasser behält das ganze Jahr über Temperaturen zwischen 7 und 8 Grad Celsius, daher sollten Schwimmer und Wassersportler Vorsichtsmaßnahmen gegen Unterkühlung treffen. An windigen Tagen können die Bedingungen auf der offenen Wasserfläche schnell wechseln.
Regenbogenforellen, Bachforellen und Bachsaiblinge gedeihen in diesen tiefen Gewässern, die an manchen Stellen bis zu 464 Meter tief reichen. Diese Fischpopulationen ziehen Angler aus verschiedenen Ländern an, die die abgelegenen Buchten erkunden.
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