Departamento Bariloche, Bergregion für Tourismus in der Provinz Río Negro, Argentinien
Bariloche ist eine Stadt im Departamento Bariloche in der Provinz Río Negro, am Südufer des Nahuel-Huapi-Sees gelegen, umgeben von Andengipfeln und tiefen Wäldern. Die Innenstadt erstreckt sich entlang des Seeufers, während sich Wohnviertel und Skistationen die Hänge hinaufziehen.
Der Ort entstand Ende des 19. Jahrhunderts, als chilenisch-deutsche Händler begannen, sich am Seeufer niederzulassen, und Carlos Wiederhold 1902 einen der ersten Läden eröffnete. Schweizer Einwanderer kamen bald darauf und prägten das Erscheinungsbild der aufstrebenden Siedlung.
Die Holzhäuser und Steinfassaden im Alpenstil, die man überall in der Stadt sieht, gehen auf mitteleuropäische Einwanderer zurück, die ihre Bautradition in die Anden mitbrachten. Heute ist dieser Stil so fest verankert, dass selbst neue Gebäude oft ähnliche Formen übernehmen.
Die Stadt ist das ganze Jahr über zugänglich, wobei der Sommer zum Wandern und der Winter für Skifahren in Cerro Catedral am beliebtesten sind. Ein eigenes Fahrzeug erleichtert die Erkundung der Umgebung, obwohl lokale Busse viele Ausflugsziele rund um den See erreichen.
Am Stadtrand befindet sich das Centro Atómico Bariloche, ein Kernforschungszentrum, das auch das Instituto Balseiro beherbergt, eine der renommiertesten technischen Hochschulen Südamerikas. Die meisten Besucher wissen nicht, dass diese Forschungseinrichtung direkt neben den Wanderwegen und Skipisten liegt.
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