Bosque fósil de Punta Pelluco, Naturreservat und fossiler Wald in Puerto Montt, Chile.
Der Bosque fósil de Punta Pelluco ist eine natürliche Intertidalstufe mit etwa 111 Baumstümpfen der Alerce-Art, die über eine Fläche von etwa 100 mal 400 Metern entlang der Küste der Reloncaví-Bucht verteilt sind. Die Baumreste liegen in einem Gebiet, das sich zwischen mehreren lokalen Vierteln erstreckt und zu Fuß erkundet werden kann.
Diese Baumreste stammen aus einer Zeit vor etwa 50.000 Jahren und wurden durch das Erdbeben von 1960 an die Oberfläche gebracht, das die Küstenlinie anhob. Das Ereignis legte die vergrabenen Baumstümpfe frei, die seitdem von der Natur bewahrt wurden.
Die erhaltenen Baumstümpfe zeigen, wie sich die lokale Umwelt über lange Zeiträume verändert hat und sind heute ein wichtiger Ort für Wissenschaftler, die die Geschichte der Region erforschen wollen.
Die Baumstümpfe sind am besten bei Ebbe zu sehen, wenn das Wasser zurückgeht und das Gelände freiliegt. Am besten erkundet man diesen Ort zu Fuß über die Küstenwege, die durch die Gegend führen.
Dies ist das einzige bekannte Fossilwald dieser Baumart in Chile und wurde unter vulkanischen Sedimenten natürlich konserviert. Die Stümpfe bieten seltene Einblicke in die Waldlandschaften, die vor Zehntausenden von Jahren diese Küste bedeckten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.